1. Vorüberlegungen
Bevor man sich zu einem Webauftritt entscheidet, sollte man sich über seine Ziele im klaren sein.
Eigene Ziele - Was sind meine Ziele, was möchte ich mit meinem Webauftritt erreichen?
Zielgruppe - Wer sind meine Kunden, welche Zielgruppe möchte ich ansprechen?
Konzept - Wie sollte der Webauftritt angelegt sein, um die identifizierte Zielgruppe anzusprechen und meine Ziele zu erreichen?
Gewerblicher Webauftritt - Wie kann ich meinen Webauftritt in meine unternehmerischen Aktivitäten einbinden?
2. Konkurrenzanalyse
Webseiten der Mitbewerber - Vor Projektbeginn sollten Sie eine Analyse der Websites Ihrer Mitbewerber durchführen. Prüfen Sie diese Internetauftritte in Hinblick auf die Inhalte, Art der Präsentation, die grafische Gestaltung, den Funktionsumfang und zusätzliche Angebote, auf die technische Umsetzung und mögliche Alleinstellungsmerkmale.
3. Brainstorming
Alleinstellungsmerkmal (USP) - Im zweiten Schritt sollte man zusammen mit den betroffenen Mitarbeitern ein Brainstorming durchführen und Ideen sammeln, die Ihren Webauftritt von denen der Konkurrenz abhebt.
Ergebnisse festhalten - Wichtig ist dabei jedoch, dass Sie die Ergebnisse auch dokumentieren und zu Möglichkeiten gelangen, die auch von allen Teilnehmern mitgetragen werden.
4. Strukturplan
Darstellung der Navigationsebenen - Mit Papier und Bleistift sollte man jetzt auf der Grundlage von einem Schaubild die Navigationsstruktur der geplanten Website entwerfen. Dabei zeichnet man für jede Seite ein Kästchen und verbindet diese durch Linien, die die Navigationslinks darstellen. Der Webauftritt sollte dabei nicht über drei Navigationsebenen hinausgehen.
5. Layout
Seitenlayout - Als Basis für den Entwurf des Seitenlayouts sollte in jedem Fall ein schon vorhandenes Corporate Design verwendet werden. Bestehende Logos, Farben, Schriftarten, Slogans etc. müssen sich in jedem Fall in Ihrem Webauftritt wiederfinden. Dabei sollte sich das Layout der geplanten Navigationsstruktur unterordnen.
6. Storyboard
Drehbuch - Im letzten Schritt vereint man dann den Strukturplan mit dem Seitenlayout. Dazu verwendet man für jede Seite im Strukturplan ein eigenes Blatt auf dem man das Seitenlayout vorgegeben hat und nun die einzelnen Inhalte (Text, Bilder, Flash-Animationen, Banner etc.) skizziert (Gestaltungsraster).
7. Bauanleitung
Ergebnis - Nach der Durchführung der 5 vorherigen Schritte erhält man eine Art "Bauanleitung" auf deren Grundlage man mit der Umsetzung beginnen kann.
Praxiserfahrung - Nach unsereren Erfahrungen wird gerade die Planungsphase bei kleineren Webprojekten stark unterschätzt, weil man schnell zu Ergebnissen kommen und das "lästige Thema Webauftritt" schnellstmöglich abhaken möchte. Die Ergebnisse solcher Herangehensweise sprechen meist für sich und schaden dem Firmenimage mehr, als dass sie nutzen.
Zeitaufwand - Für einen guten Webauftritt sollte das vorhandende Zeitbudget zu 70% für die Planung und zu 30% für die Umsetzung verwendet werden.
8. Kalkulation
Kosten - Nach der Konzeptionsphase gilt es die einmaligen und laufenden Kosten zu ermitteln: Umsetzung der Website, Hostingservice, laufende Aktualisierung der Inhalte, etc..
Zeitaufwand - Wer wartet den Server? Reicht das technische Verständnis aus? Wieviel Arbeitszeit muss für Aktualisierung und Pflege aufgewendet werden?
Es ist eine Illusion zu glauben, die Arbeit sei mit der einmaligen Erstellung eines Internet-Auftritts abgeschlossen.
9. Content Management Systeme
Inhalte selbst pflegen - CMS bezeichnet man auch als Redaktionssysteme. Sie zeichnen sich besonders durch die Trennung von Inhalt und Layout aus und gewährleisten durch vorab erstellte Vorlagen (Templates) ein durchgängiges Corporate Design.
Weitere Informationen zu einem der mächtigsten CMS finden Sie auf unserer Site: www.typo3-welt.de.
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