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Grundlagen Web-Grafiken

Grundlagen - Die Kunst bei der Erstellung von Webgrafiken besteht darin, eine möglichst hohe Qualität bei gleichzeitig geringer Ladezeit zu erreichen. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei unterschiedlichen Grafiktypen: Bitmap-Grafiken (GIF und JPG) und Vektorgrafiken (Flash).

Pixelgrafiken - Pixelgrafiken (Bitmap) setzten sich aus einzelnen Bildpunkten zusammen. Diese lassen sich sichtbar machen, wenn eine Grafik erheblich vergrößert wird. Angegeben wird die Auflösung von Pixelgrafiken in dpi ("dots per inch" = Punkte pro Zoll - 1 Zoll = 2,54 cm). Standardmonitore können physikalisch nur 72 dpi darstellen. Daraus resultiert auch die enorm grosse Bildschirmdarstellung von Bildern die mit einer Digitalkamera fotografiert und zum Ausdruck mit einer wesentlich höheren Auflösung gespeichert wurden.

Vektorgrafiken - Im Gegensatz zu Pixelgrafiken besteht eine Vektorgrafik nicht aus einzelnen Bildpunkten sondern aus farbigen Flächen, die mit Hilfe von Vektoren berechnet werden. Besteht eine Grafik aus relativ wenig Flächen, wie z.B. Logos oder Cliparts, so ist die Dateigröße bei Vektorgrafiken deutlich geringer als bei der Pixeldarstellung. Vektorgrafiken eignen sich auch besonders gut für Animationen, was der enorme Erfolg der Shockwave / Flash-Technologie im World Wide Web beweist.

Skalieren von Pixelgrafiken

Häufigste Nutzung - Die wichtigste Bildmanipulation die man bei erhaltenem Ausgangsmaterial vornimmt, um es als Webgrafik abzuspeichern ist das Zuschneiden und die Skalierung.

Regel Nummer 1: Optimales Ausgangsmaterial verwenden
Zur Erstellung von Webgrafiken sollte immer eine unkomprimierte Vorlage (z.B. PSD, TIF oder BMP) verwendet werden. Hochaufgelöste JPGs in guter Qualität sind auch möglich. Wichtig ist, dass man für spätere Änderungen das Ergebnis ebenfalls in unkomprimierter Form (z.B. PSD) abspeichert.

Regel Nummer 2: Nur RGB-Bilder komprimieren
Bei Größenänderungen sollte man ein Bild immer vorher in ein RGB-Bitmap konvertieren, damit im Grafikprogramm die gesamte Farbpalette zur Verfügung steht.

Regel Nummer 3: Proportionen beachten
Beim Skalieren von Bildern sollte man unbedingt darauf achten, dass das Seitenverhältnis (Proportion) stimmig ist.

Regel Nummer 4: Verkleinern ist einfacher als Vergrößern
Das Skalieren von Pixelgrafiken bringt immer eine gewisse Qualitätseinbuße mit sich. Dabei hält sich dieser bei Verkleinerungen noch in Grenzen, während Vergrößerungen die Bildqualität stark verschlechtern.

 

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